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Warum sich die Investition in Glasfaser lohnt

Warum sich die Investition in Glasfaser lohnt

Der Ausbau des Glasfasernetzes hat in Deutschland hohe Priorität – kein Wunder, denn das Land liegt im europäischen Vergleich ganz weit hinten. Glasfaser soll bis 2025 in jeder Region, in jeder Gemeinde verfügbar sein, möglichst bis an jedes Haus. Schulen, Gewerbegebiete und Krankenhäuser sollen noch in dieser Legislaturperiode angeschlossen werden. Das ist ein teures Unterfangen. Nicht nur der Staat muss sich fragen, ob Kosten und Nutzen des Vorhabens im richtigen Verhältnis stehen. Auch Kommunen, Gewerbeparks und Unternehmen stehen vor der Frage, ob Gigabit, also höchste Übertragungsgeschwindigkeiten, für ihr Geschäft jetzt und hier – oder morgen – wirklich notwendig sind.

Nachfrage nach Highspeed-Internet steigt

Fakt ist: Der Bedarf an immer höheren Datenraten steigt. 2025 werden rund 75 Prozent der deutschen Haushalte Internetzugänge mit Datenraten zwischen 500 Mbit/s und 1 Gbit/s für den Downstream sowie 300 Mbit/s bis 600 Mbit/s für den Upstream nachfragen, heißt es in der Studie „Gigabit-Netze für Deutschland“ des wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste, WIK-Consult.

Warum? Eine Marktanalyse des Branchenverbands VATM von Oktober 2017 fasst zusammen, wofür man welche Geschwindigkeit braucht: Im Homeoffice mit dem dazugehörigen Datenversand und Datenempfang lässt es sich mit 250 Mbit/s vernünftig arbeiten, 250 Mbit/s braucht es auch für Cloud-Computing ohne besonders große Datenmengen, bis zu 300 Mbit/s sind für hochauflösendes Fernsehen (Ultra-HD mit 8K) und für Gaming nötig.

Die Wirtschaft braucht noch schnellere Übertragungsraten. Hochleistungsfähige Kommunikationsnetze sind Voraussetzung für Industrie 4.0. Der DIHK beschreibt die Vorteile: Fachhändler können über Webshops und den Einsatz von Social-Media-Technologien ihren Einzugsradius erweitern. Durch den vermehrten Einsatz von Videos, etwa zur Handhabung von Werkzeugen und Maschinen, die über das Internet verkauft werden, wird zusätzliche Bandbreite benötigt. Viele Anwendungen und Dienstleistungen zum Beispiel im Bereich Cloud-Computing, E-Health, Fernwartung oder 3D-Videos sind auf spezielle Leistungsmerkmale angewiesen.

In der Automobilindustrie beispielsweise wandeln sich die Anforderungen an die Modellentwicklung. “Rapid Prototyping” ist ein gängiger Ansatz, um Protoypen wirtschaftlich und in kurzer Zeit herzustellen. Die Ford Motor Company testet in ihrem Forschungs- und Innovationszentrum in Dearborn im US-Bundesstaat Michigan gegenwärtig bereits die 3D-Druck-Technik für große Teile.



Vielfältige Anwendungen für kleine und mittelständische Unternehmen

Aber nicht nur die großen Konzerne brauchen zukunftsfähige Netzanschlüsse. Auch kleine und mittelständische Unternehmen stehen unter zunehmendem Wettbewerbsdruck – im In- und Ausland. So hat sich zum Beispiel die WATTANA GmbH, ein Hersteller von Berufs- und Schutzbekleidung einen Glasfaseranschluss von envia TEL legen lassen: „Ein schneller und verlässlicher Internetanschluss ist für uns enorm wichtig. Zuvor hatten wir eine Bandbreite von 10 Mbit/s. Für ein produzierendes Unternehmen in Zeiten von Industrie 4.0 viel zu wenig. Mit dem Glasfaseranschluss von envia TEL haben wir unsere Bandbreite auf 100 Mbit/s verzehnfacht. Damit sind beispielsweise Videokonferenzen oder ein schnelles Online-Backup kein Problem mehr. Auch die Fernwartung unseres Materiallagers in Ungarn läuft nun viel schneller und stabiler ab als vorher”, sagt Geschäftsführer Robin Lüdtke. Auch die Leipziger Messe GmbH, die Steuerberatungsgesellschaft Dicks-Domin & Kollegen oder Stadtwerke Weißwasser haben sich für einen Glasfaseranschluss von envia TEL entschieden.

Verlässlichkeit als wichtiges Argument

Dabei geht es nicht nur um Highspeed. Fast noch wichtiger als die schnelle Übertragung von Daten ist die Verlässlichkeit, die Glasfasern gewährleisten. Bricht das Internet zusammen oder fällt die Übertragungsrate stark ab, kann das für ein Unternehmen fatale Folgen haben. Schon ein Blitzeinschlag kann einen DSL-Anschluss lahmlegen. Einer Glasfaser kann das nicht passieren. Darüber hinaus ist 1 Gbit/s auch wirklich 1 Gbit/s, denn die Anschlussbandbreite eines Glasfaseranschlusses ist nicht mehr leitungsabhängig, so wie das noch bei DSL der Fall war.

Bei der Entscheidung, in Glasfaser zu investieren, muss natürlich das Jetzt und Hier berücksichtigt werden. Darüber hinaus muss ein Unternehmer aber auch die künftige Entwicklung im Blick haben. Eine Investition in Schnelligkeit und Sicherheit der Datenübertragung zahlt sich damit auf alle Fälle aus, zudem ist man für die Zukunft gut gerüstet.

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