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Mit Glasfaser den digitalen Wettbewerb gewinnen

Der Stand der Digitalisierung entscheidet heute über die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Dabei geht es längst nicht nur darum, dass Waren online verkauft werden oder Computer und Maschinen miteinander kommunizieren. Die Umwandlung analoger Werte in digitale Formate und damit die Nutzung unglaublich großer Datenmengen verändert alles: Wertschöpfungsketten, Produktionsprozesse, Geschäftsabläufe und die Kommunikation. Voraussetzung dafür, den Digitalisierungsprozess erfolgreich zu gestalten, ist ein ultraschnelles Internet, wie es nur die Glasfaser bieten kann.

Deutschland bei Glasfasernutzung europaweit nur Mittelmaß

Im Ranking der digitalen Wettbewerbsfähigkeit liegt Deutschland nach dem aktuellen Index für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft (DESI) der Europäischen Kommission auf Platz zwölf aller EU-Länder. Zu den Kriterien, die zeigen, wie weit ein Land und seine Unternehmen in der Digitalisierung fortgeschritten sind, gehört auch die Nutzung ultraschneller Breitbandanschlüsse. In diesen Bereichen schaffen es die Deutschen – gemessen am Anteil der Haushalte beziehungsweise der Unternehmen – nur auf Platz 16 beziehungsweise 19.

Stabilität und Geschwindigkeit in unterschiedlichen Qualitäten

Warum ist High-Speed-Internet bei der Umsetzung der Digitalisierung so wichtig?

Digitalisierung basiert auf der Übertragung riesiger Datenmengen. Ob 3-D-Drucken, Laserstrahlschmelzen, virtuelle Realität, E-Learning – egal, welcher Bereich der Unternehmertätigkeit herangezogen wird: Letztlich ist für alles eine stabile und schnelle Übertragung von Daten erforderlich.

Die verschiedenen Möglichkeiten der Datenübertragung bieten Stabilität und Geschwindigkeit in unterschiedlicher Qualität. Bei DSL (Digital Subscriber Line), der Übertragung per Kupferkabel von den Multifunktionsgehäusen (MFG) in den Orten bis zum Gebäudeanschluss, werden die Daten auf den letzten Metern ausgebremst. Meist werden über einfache DSL-Anschlüsse Geschwindigkeiten für die Datenübertragung beim Download von bis zu 16 Mbit/s angeboten, der Upload erreicht bis zu rund zwei Mbit/s. Damit kann man gut im Internet surfen und Streamingdienste nutzen. Allerdings leidet die Übertragungsqualität schon, wenn mehrere Personen gleichzeitig im Internet unterwegs sind.

Kapazitäten und Geschwindigkeiten schrittweise erhöhen

Mit Fibre to the Building, also der Verlegung des Glasfaserkabels bis in die Hausanschlussräume der Wohn- oder Geschäftsgebäude, wird die Leistungsfähigkeit des Glasfaserkabels voll genutzt.

Fibre to the Home, die Nutzung von Glasfaser bis zur Anschlussstelle des Unternehmens, ist die schnellste und fortschrittlichste Übertragungsart, die bisher verwendet wird – allerdings auch die teuerste. Übertragungsgeschwindigkeiten von 100 Megabit/s und mehr sind möglich. Damit ist die Bandbreite, die Glasfaserkabel technisch bieten, aber noch nicht ausgereizt. Einer der großen Vorteile der Glasfaser besteht in der Erweiterungsmöglichkeit. Technisch können Lichtwellenleiter nämlich auch 1 GBit/s oder 10 GBit/s und mehr transportieren. Die Kapazitäten können schrittweise erweitert und die Geschwindigkeit kann ebenso schrittweise erhöht werden. Dies ist nur eine Frage der Kosten.

Ein weiterer Vorteil der Glasfaser gegenüber dem Kupferkabel: Die Datenübertragung per Lichtimpuls ist nicht gegen elektromagnetische Störungen anfällig, also auch nicht gegen Gewitter. Die Daten werden über eine lange Strecke ohne merkliche Signalabschwächung transportiert.

envia TEL plant weitere 350 Ausbauprojekte bis 2023

Eigentümer und Betreiber der Glasfasernetze in Deutschland sind Unternehmen aus den Bereichen Telekommunikation, Kabelfernsehen und Energieversorgung. Die envia TEL GmbH ist der führende regionale Telekommunikationsdienstleister und Netzbetreiber für Industrie, Gewerbe und Carrier in Mitteldeutschland. Das Unternehmen bietet bereits Glasfaserprodukte bis zu 10 000 Mbit/s an. Anfang 2019 hat envia TEL die zweite Glasfaser-Ausbauwelle in der Region gestartet. Bis 2023 sind rund 350 Glasfaser-Ausbauprojekte geplant. Regionaler Schwerpunkt sind die Bundesländer Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, und hier vor allem der ländliche Raum. Für Unternehmen bietet das eine einmalige Chance, sich schon jetzt für die Zukunft zu rüsten.

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