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Glasfaseranschluss – Augen auf bei der Anbieterwahl

Glasfaseranschluss – Augen auf bei der Anbieterwahl

In Mitteldeutschland geht der Ausbau der Glasfaseranschlüsse zügig voran. Immer mehr Unternehmen können sich die Highspeed-Übertragungskabel bis in die Büros oder Werkhallen verlegen lassen. Sowohl bei der Auswahl der Übertragungsarten als auch der Anbieter sollte man sorgfältig vorgehen. Nicht selten werden Bandbreiten versprochen, die in der Realität gar nicht verfügbar sind.

Die letzten Meter entscheiden

Die Devise bei der Datenübertragung für Unternehmen lautet: Je schneller, umso besser. Industrie 4.0, die Nutzung von Cloud Services, die Anbindung von Standorten weltweit, die Kommunikation per Videostream, die virtuelle Realität – all diese Anwendungen brauchen schnelles Internet. Worin aber unterscheiden sich die verschiedenen Glasfaseranschlussarten der Breitbandübertragung FTTB oder FTTH von VDSL in Hinblick auf die Geschwindigkeit der Datenübertragung?

Die Unterschiede zwischen den Glasfaseranschlussarten liegen in der Übertragungsart auf den letzten Metern. Hier wird entschieden, ob die Daten von der Vermittlungsstelle bis zum Router durchrauschen können oder unterwegs „ausgebremst“ werden. Während die Datenübermittlung per Digital Subscriber Line (DSL) vollständig über die Telefonleitung mit klassischem Kupferkabel erfolgt, kommt bei Very High Speed Digital Subscriber Line (VDSL) Glasfaser ins Spiel. Für die Strecke von den Multifunktionsgehäusen (MFG), den Vermittlerstationen im Ort, zu den Kabelverzweigern (KVZ), den grauen Kästen am Straßenrand, werden die Daten bei VDSL bereits über eine Glasfaserleitung übertragen. Dies bezeichnet man als Fibre to the Curb (FTTC), also Glasfaser bis zum Bordstein. Schon auf dieser kurzen Strecke macht sich die Überlegenheit des Lichtkabels bemerkbar, denn es werden mit bis zu 250 MBit/s deutlich höhere Geschwindigkeiten erreicht als bei DSL mit 16 MBit/s. Noch mehr Tempo bringt Fibre to the Building (FTTB), also die Verlegung des Glasfaserkabels bis in die Gebäude. Das allerletzte Stück bis zum Kunden müssen die Daten im Haus aber noch über Kupfertelefonkabel zurücklegen. Erst Fibre to the Home (FTTH), die durchgehende Verlegung von Glasfaser von den Multifunktionsgehäusen bis zum Router, ist die schnellste und fortschrittlichste Übertragungsart, die bisher verwendet wird. Hier werden Geschwindigkeiten von 1 000 MBit/s und mehr erreicht.

Hohe Geschwindigkeit oft nur ein Versprechen

Allerdings erhielten in Deutschland nach Angaben der Bundesnetzagentur im vergangenen Jahr nur knapp 13 Prozent der Nutzer die vertraglich vereinbarte maximale Datenübertragungsrate. Grund dafür sind Überbuchungen von Leitungen. Steht einem Anbieter beispielsweise 1 GBit/s Bandbreite zur Verfügung, kann er fünf Kunden je 200 MBit/s an Leistung anbieten. Geht er allerdings davon aus, dass nicht alle fünf Kunden gleichzeitig ihre komplette Bandbreite nutzen, und er verspricht 20 Kunden die Geschwindigkeit von je 200 MBit/s, gibt es Probleme, wenn sich die Nutzerzeiten überschneiden. Daher sollte darauf geachtet werden, dass die vertraglich garantierte Bandbreite tatsächlich verfügbar ist, beispielsweise mit der Breitbandmessung der Bundesnetzagentur.

Anbieterauswahl

350 Ausbauprojekte für Industrie und Gewerbe

envia TEL, einer der führenden Anbieter von VDSL, FTTB und FTTH für Geschäftskunden in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, bietet Bandbreiten bis zu 10 000 Mbit/s. Das Unternehmen hat bisher mehr als 300 Gewerbegebiete und Bürokomplexe an das schnelle Internet angeschlossen. Insgesamt werden rund 6 000 Kunden betreut, darunter bekannte Namen wie die Leipziger Messe, DHL oder das BMW-Werk. In den nächsten fünf Jahren investiert der Telekommunikationsdienstleister zirka 100 Millionen Euro in 350 Ausbauprojekte für Industrie- und Gewerbekunden , um so vielen weiteren Unternehmen die Chance zu bieten, sich mit Turbo-Internet für die Zukunft zu rüsten.


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