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IIOT und M2M

IIoT und M2M – Wenn Maschinen miteinander kommunizieren

Zwei große Zukunftsthemen beschäftigen die Arbeitswelt: das Industrial Internet of Things (IIoT) und die Kommunikation zwischen Maschinen (M2M). Beide bieten modernen Fertigungsunternehmen eine Vielzahl an Möglichkeiten und Anwendungsfeldern. Über die Unterschiede der beiden Technologien, ihre Funktionsweisen und ihr Zusammenspiel informiert dieser Blogbeitrag.

Wenn Maschinen sich verständigen …

Kurzer Blick in das Ersatzteillager eines Automobilzulieferers: Der Vorrat an einem bestimmten Modell von Antriebswellen schwindet. Kein Problem für den Zulieferer, denn es gibt ja die Machine-to-Machine-Kommunikation. Das Lagersystem meldet die geringe Zahl der Ersatzteile automatisiert an einen Zentralcomputer. Der registriert, was fehlt, und sorgt für Nachschub. Das Regal mit den Antriebswellen wird wieder ausreichend bestückt. M2M funktioniert in zahllosen Varianten und Ausprägungen. Grundlegend geht es dabei um den automatisierten Informationsaustausch zwischen Maschinen, Fahrzeugen oder Endgeräten untereinander oder mit einer Zentrale. Meist sind Mikro-Controller in die Maschinen eingebettet, die ihre Daten mit den anderen Maschinen oder der zentralen Leitstelle austauschen. Die Datenübertragung beim M2M erfolgt in der Regel über Wireless Local Area Network oder über breitbandige Mobilfunkkanäle im 3G- und LTE-Mobilfunknetz.

und Dinge sich vernetzen

Im Lager des Automobilzulieferers sind aber noch zahllose weitere Aufgaben zu erledigen. Etwa die Suche nach sehr speziellen, selten gefragten Ersatzteilen. Wo befinden sie sich im Labyrinth der Regale? Oder die Vorgabe, dass leicht entflammbare Teile nicht neben explosiven Materialien lagern dürfen. Kommt es im Lager zu Stößen und schädlichen Vibrationen, kann die Ware beschädigt werden – auch das muss der Zulieferer wissen. Über alle Eventualitäten und Vorkommnisse weiß das Industrial Internet of Things Bescheid. Es verknüpft eine Vielzahl an Objekten, Dingen, „Things“ in einer Internet-ähnlichen Struktur. Auch das IIoT vernetzt Maschinen, Roboter, Anlagen und Systeme, es arbeitet aber internetbasiert. Praktisch heißt das: Jedes Gerät hat seine eigene unverwechselbare IP-Adresse. Alle Daten, die von den IP-Adressen versandt werden, werden über eine Schnittstelle ausgetauscht. So werden die Daten ausgewertet, die Prozesse in Beziehung zueinander gebracht und alles in ein dynamisch agierendes System eingefügt. In der Regel geschieht das über Cloud- oder Middleware-Systeme.

Zwei Systeme wachsen zusammen

Nicht immer gelingt eine ganz trennscharfe Unterscheidung zwischen M2M und IIoT. Stattdessen entwickeln sich in der Praxis beide Bereiche aufeinander zu. Während M2M vor allem auf der operativen Arbeitsebene genutzt wird, schafft das IIoT besonders große Möglichkeiten im strategischen Bereich, weil es Big Data und Analytics einbeziehen kann. Beide Technologien liegen verschiedenen Geschäftsmodellen und Lösungen zugrunde, die sich häufig überlappen, auch wenn die zugrunde liegende Technik unterschiedlich ist.

Vorteile beider Technologien

Unternehmen profitieren von M2M und IIoT, denn der automatisierte Austausch von Informationen verbessert Prozesse, ermöglicht neue Angebote, spart Kosten und Arbeit. Die Produktivität lässt sich erhöhen und es entsteht weniger Ausschuss – damit tragen die Technologien dazu bei, Unternehmen für die Zukunft zu rüsten und wettbewerbsfähig zu halten.

Basis: schnelles Internet

Wer die verschiedenen Vorteile von M2M und IIoT nutzen und auch in Zukunft wettbewerbsfähig sein möchte, braucht als wichtigste Voraussetzung ein schnelles Internet, das den Datenaustausch zwischen den Maschinen und Systemen ermöglicht.

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