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21.01.2021

Homeoffice als Motor der digitalen Transformation

Das Corona-Jahr 2020 hat die Arbeitswelt auf den Kopf gestellt. Millionen Beschäftigte mussten von heute auf morgen in das Homeoffice wechseln. Zwar sind Unternehmen nicht erst seit dem vergangenen Jahr mit dem Thema „flexibles Arbeiten“ konfrontiert, doch die plötzliche Umstellung war für viele Firmen ein Sprung ins kalte Wasser. Sie standen ganz neuen Herausforderungen gegenüber – aber auch Chancen. Lesen Sie im folgenden Blog-Beitrag, wie der Übergang zu mehr Flexibilität in der Arbeitswelt gelang und was der Ruf nach mehr Homeoffice für Unternehmen bedeutet.

Unzureichende technische Infrastruktur

Deutschland ist nicht gerade ein Spitzenreiter der Digitalisierung. Das zeigte sich in den vergangenen Jahren auch bezüglich der Offenheit der Unternehmen für das Homeoffice. 2018 beispielsweise lag Deutschland im Ranking der Heimarbeitsplätze europaweit auf Platz 15. Gerade 11,8 Prozent der Beschäftigten arbeiteten ganz oder teilweise von zu Hause aus. Im EU-Durchschnitt waren es 15,2 Prozent, Spitzenreiter Niederlande brachte es auf 37,5 Prozent.

Die ITK-Ausstattung deutscher Unternehmen, aber auch die schlecht ausgebaute Netzstruktur für die Datenübertragung in ländlichen Regionen erklärt die bisherige Zurückhaltung in Sachen Homeoffice. Hier nur einige Beispiele: Nur 26 Prozent der Mitarbeiter deutscher Unternehmen hatten 2020 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes einen Dienst-Laptop und einen mobilen Internetzugang über den Arbeitgeber. Die Mehrzahl der Unternehmen in Deutschland arbeitet mit Datenübertragungsraten im Festnetzbereich von weniger als 100 Mbit/s. Cloud-Lösungen werden mehrheitlich nur bei Firmen mit mehr als 250 Mitarbeitern genutzt. IT-Sicherheitsmaßnahmen und Verschlüsselungstechniken haben weniger als die Hälfte die Firmen eingerichtet.

Ruf nach mehr Homeoffice

Trotz der unzureichenden ITK-Ausstattung – der Zwang, unter Corona-Bedingungen Kontakte einzuschränken, legte im vergangenen Jahr ungeahnte Möglichkeiten frei. Quasi über Nacht stieg der Anteil der Beschäftigten im Homeoffice nach Angaben des Branchenverbandes Bitkom auf 45 Prozent. Und 87 Prozent der Beschäftigten im Homeoffice waren mit ihrer Situation zufrieden bis sehr zufrieden, schreibt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in einer Kurzexpertise „Verbreitung und Auswirkungen von mobiler Arbeit und Homeoffice“ im September 2020.

Nach den positiven Erfahrungen sowohl seitens der Arbeitnehmer als auch der Arbeitgeber wird nun der Ruf nach „mehr Homeoffice“ laut. Für Unternehmen bietet dies Herausforderungen, aber auch Chancen:

  • Digitales Arbeiten insgesamt hat plötzlich einen ganz anderen Stellenwert, was es erforderlich macht, die technische Ausstattung der Unternehmen auf ein höheres Niveau zu heben. Cloud-Lösungen müssen eingerichtet werden. Jedes Gerät muss mit derselben Software ausgestattet sein und auf dieselben Daten, Prozesse und Dienste zugreifen können. Dem Datenschutz muss besondere Bedeutung an jedem Arbeitsplatz beigemessen werden.
  • Nicht nur die Ausstattung des eigenen Unternehmens mit schnellem Internet, auch die Übernahme der Kosten für die Ausstattung der Büros der Mitarbeiter in ihrem Zuhause mit High-Speed-Internet ist eine Investition, die sich langfristig rechnet. Wer stabil mit seinen Mitarbeitern im Homeoffice verbunden sein will, sollte einen Glasfaseranschluss nutzen. Das Unternehmen envia TEL beispielsweise bietet für Unternehmen in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen mit seinem Netzausbau Glasfaseranschlüsse bis in das Firmengebäude. Auch in Wohngegenden verlegt envia TEL Glasfaseranschlüsse, sodass langsame Internetanschlüsse Ihrer Mitarbeiter kein Flaschenhals in Ihrem Firmennetz sein müssen.
  • Fachkräfte und hoch motivierte Mitarbeiter müssen nicht mehr im Umfeld Ihres Unternehmens wohnen. Durch das Angebot von flexiblen Arbeitsorten können Sie die Besten gewinnen.
  • Große teure Büros müssen nicht mehr sein. Für Präsenz-Meetings können Flächen angemietet werden.
  • Die Digitalkompetenz der Mitarbeiter muss erhöht werden. Wissenslücken beim Umgang mit der modernen Technik kommen im Homeoffice schnell ans Licht.

Letztlich steht und fällt die Digitalisierung eines Unternehmens mit seiner Führungs- und Unternehmenskultur. Vertrauen zu den Mitarbeitern und Offenheit für neue Prozesse sind das A und O des erfolgreichen Übergangs in eine neue Arbeitswelt. Der Anfang ist gemacht.

Spätestens wenn die Arbeitsplätze der Mitarbeiter zuhause eingerichtet sind, stellt sich die Frage nach der sicheren Datenübertragung. Mehr zum Thema Datensicherheit im Homeoffice lesen Sie in diesem Artikel:
7 Tipps, wie Sie das Homeoffice Ihrer Mitarbeiter sicher gestalten

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