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04.12.2020

Haltet den virtuellen Dieb! Keine Chance für Cyberkriminelle

Wenn es um Cyberkriminalität geht, dann reden wir hier mitnichten von einer Randerscheinung: Mehr als die Hälfte der deutschen Internet-Nutzer war 2019 laut Digitalbranchenverband Bitkom Opfer von Datenklau, Web-Betrug oder ähnlichen Online-Gaunereien. Während in Hochglanzkrimis und Agentenfilmen die Cyberpolizei vor futuristischen Geräten und Monitoren im neonbeleuchteten Keller des Polizeipräsidiums sitzt, sieht die alltägliche Realität ein wenig anders aus. Denn gerade wenn es um Online-Kriminalität im kleinen Rahmen geht, ist Vorsicht entscheidend besser als Nachsicht. Die Betreiber von Serverparks und Rechenzentren setzen mittlerweile auf ein breites Spektrum an präventiven Sicherheitsvorkehrungen, um Unternehmen und Privatleute gleichermaßen vor den Machenschaften von Cyberkriminellen zu schützen.

Digitale Schutzgelderpressung

Im vergangenen Jahr hat die deutsche Polizei laut Angaben des Bundeskriminalamts (BKA) auf die letzte Stelle genau 100 514 Fälle von Cyberkriminalität registriert. Das sind 15 Prozent mehr im Vergleich zu 2018 – und letztlich keine überraschende Entwicklung, steigen mit der Digitalisierung doch auch Nutzung und Verbreitung von Online-Services. Ein bemerkenswertes und zugleich zunehmendes Phänomen ist der Einsatz schädlicher Ransomware, also Erpressungssoftware, mit der Schutz- oder Lösegelderpresser quasi die technische Infrastruktur einer Organisation als Geisel nehmen. Bitkom schätzt den Gesamtschaden, der in Deutschland durch Online-Verbrechen entstanden ist, auf satte 102 Milliarden Euro. Hinter diesen Machenschaften stecken oft internationale Netzwerke, die systematisch und hochprofessionell vorgehen.

Soforthilfe ergaunern über Fake-Websites

Während Unternehmen stark von Angriffen durch Ransom- und sonstige Schadsoftware, Erpressung und groß angelegten Datenklau betroffen sind, bringt die zunehmende Digitalisierung des Alltags für Privatleute ebenfalls Risiken mit sich. Denn während die Verbraucher in den vergangenen Monaten stärker auf die digitale Welt ausgewichen sind, haben Web-Betrüger ihre Strategien in Windeseile an die aktuelle Situation angepasst. Dem aktuellen Bericht des Bundeskriminalamts zufolge haben die Kriminellen ihre Machenschaften beispielsweise durch Fake-Websites schnell auf aktuelle Themen wie Gesundheit, Corona-Soforthilfe oder Beschäftigung umgestellt. So ergaunerten sich organisierte Kreise unter anderem die Daten von Unternehmen oder Personen, mit denen sie sich anschließend echte Soforthilfen von den Behörden erschlichen.

Prävention im Herzen der Infrastruktur

Gerade, wenn es um Spionage, Sabotage und Schadsoftware geht, können die Betreiber von Rechenzentren viel zu einem sicheren Internet beitragen. Dabei müssen nicht nur physische Schäden etwa durch Brände im Fokus der Sicherheitsverantwortlichen liegen, sondern auch und vor allem die Abwehr von Software-basierten Angriffen. Dies ist notwendig, um einen digital veranlassten Zusammenbruch der Systeme zu vermeiden und dem Verlust empfindlicher Daten vorzugreifen. Deshalb sind Firewalls, die sich dank lernfähiger Algorithmen an veränderte Angriffstaktiken anpassen, ein wichtiges Element im Maßnahmenpaket der Cyberschützer. Eine weitere Bedrohung, die adressiert werden muss, sind sogenannte DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service), bei denen ein koordinierter Zugriff auf einen Server so hohe Bandbreiten erzeugt, dass reguläre externe Anfragen nicht mehr abgearbeitet werden können. Das System ist quasi lahmgelegt.

Sicher ist sicher – auch im Datacenter Leipzig

Im Datacenter Leipzig hat envia TEL ein umfangreiches Schutzpaket etabliert, das Datenklau, Hacker-Angriffen und Sabotageaktionen wirksam entgegenwirkt. Das mehrstufige Sicherheitskonzept sorgt rund um die Uhr für den Schutz der Serverparks. Durch Zutrittskontrollen und Videoüberwachung werden die Geräte auch physisch von Angreifern abgeschirmt. Das Schutzzonenkonzept umfasst die Einteilung in Sicherheitsbereiche – oberste Priorität hat dabei die innerste Datacenter-Zone, in der sich die Kundentechnik befindet. So garantiert envia TEL die reibungslose Bereitstellung von IT-Infrastruktur für seine Unternehmenskunden und ein Maximum an Sicherheit, von dem auch Endverbraucher profitieren, wenn sie Services – beispielsweise im Web-Shop, der Social Media-Plattform oder bei der Online-Bezahlung – nutzen.

Ab sofort bietet die envia TEL zusätzliche Sicherheit für ihre Kunden. enGiga Secure heißt das neue Produkt, welches einen symmetrischen Glasfaseranschluss mit einer hochmodernen Firewall-Lösung im Datacenter in Leipzig kombiniert.
Das geschulte Cybersecurity-Team wird bei allen Fragen rund um das Thema Cybersecurity und Firewall zur Seite stehen. Mehr Informationen finden Sie hier.

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