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03.11.2020

Glaserfaserausbau im Turbogang: Noch schnellere Bits & Bytes für Deutschland

„Arriba, arriba! Ándale, ándale!“ Bei wem wecken diese Worte keine Erinnerungen an die Abenteuer eines Sombrero tragenden Highspeed-Nagers? Wenn wir heute von Geschwindigkeit reden, dann denken wir allerdings nicht an Speedy Gonzales, sondern an Daten. An Unmengen von Bits und Bytes, die wie auf Autobahnen durch unsere Netzwerke jagen. Das alles funktioniert allerdings nur, wenn die Straßen, auf denen sich der digitale Verkehr bewegt, belastbar sind. Deshalb gibt die Branche laut Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) nun wieder deutlich mehr Gas beim Ausbau der Glasfasernetze. Laut Bundesverband zeigen aktuelle Marktanalysen, dass sich Deutschland auf Platz 5 der am schnellsten wachsenden Glasfaserregionen in Europa vorgekämpft hat.

Über eine Million neue Anschlüsse

Gerade rechtzeitig zur großen Homeoffice-Welle im Frühjahr dieses Jahres hat der Ausbau der Glasfasernetze einen großen Sprung nach vorne getan: Laut BREKO konnte 2019 die Zahl der Glasfaser-Direktanschlüsse (FTTH/FTTB) bis in Firmengebäude, Privathäuser und Wohnungen hinein um 1,1 Millionen auf 6,1 Millionen erweitert werden. Unterm Strich profitieren damit inzwischen knapp 14 Prozent aller hiesigen Unternehmen und Haushalte von schnellen Gigabit-Internetverbindungen. Damit ist in unserer Republik in Sachen Glasfaserausbau nun endlich wieder mehr Bewegung im Spiel – und der Trend, der sich bereits Anfang des Jahres abzeichnete, nimmt weiter an Fahrt auf. Schließlich ist während der Pandemie der Bedarf an leistungs- und bandbreitenstarken Verbindungen stark gestiegen. Und das nicht nur bei Endverbrauchern, zum Beispiel zur Nutzung von Home-Entertainment-Angeboten, sondern auch in vielen Unternehmen, für die eine schnelle, ausfallsichere Breitbandverbindung mittlerweile systemrelevant ist.

Es gibt viel zu tun – die Kunden sind startklar

Im internationalen Vergleich hat sich Deutschland in den vergangenen Jahren beim Glasfaserausbau im unteren Mittelfeld bewegt. Um den europäischen Spitzenreiter Schweden mit einer Abdeckung von gut 70 Prozent einzuholen, muss hierzulande also ordentlich Gas gegeben werden. Die Antreiber in diesem Rennen sind allerdings nicht allein die Infrastrukturbetreiber, sondern auch die Kunden. Denn je größer die Nachfrage, umso schneller und rentabler können neue Ausbauschritte getan werden. Im Laufe der vergangenen Monate sind hierzu so ziemlich alle Ampeln auf Grün gesprungen: Sage und schreibe 49 Prozent der bundesweiten Bestandskunden haben laut BREKO in den vergangenen Monaten nach einem Tarif-Upgrade gefragt, weil ihnen die bestehende Bandbreite nicht mehr ausreichte.

Alternative Netzbetreiber sorgen für Aufwind

Die Prognosen für das Jahr 2023 sind gut: Branchenexperten gehen davon aus, dass die Summe der Glasfaseranschlüsse in den kommenden drei Jahren auf insgesamt 22 Millionen ansteigen wird. Den Mammutanteil dieser Infrastruktur von gut 14 Millionen werden allerdings nicht die großen Player, sondern alternative Netzanbieter wie auch envia TEL stemmen. Wir haben bereits 6 000 Kilometer hochleistungsfähige Glasfaserkabel in ganz Mitteldeutschland verlegt – damit binden wir wöchentlich neue Unternehmen und Gewerbegebiete an das Netz der Zukunft an. Unsere Kunden nutzen Spitzenbandbreiten von bis zu 10 000 Megabit in der Sekunde. Ein Tempo, bei dem selbst mexikanische Rennmäuse blass werden.

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