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Rechenzentrum der envia Tel

envia TEL baut drittes Hochleistungs-Rechenzentrum in Taucha

  • 2.000 Quadratmeter Fläche
  • Platz für 40.000 Server
  • Investitionen von 14 Millionen Euro

envia TEL errichtet ein drittes Hochleistungs-Rechenzentrum (Datacenter) in Taucha bei Leipzig. Es hat eine Fläche von 2.000 Quadratmetern und bietet Platz für etwa 40.000 Server und individuell gestaltbare IT-Flächen für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. Die Investitionen belaufen sich auf rund 14 Millionen Euro. Mit dem Neubau trägt der Telekommunikationsdienstleister der stetig steigenden Nachfrage nach Datacenter-Kapazitäten in einer hochsicheren Umgebung mit deutscher Datenhoheit Rechnung.

„Die rasante Digitalisierung unserer Lebens- und Arbeitswelt führt zu immer schneller wachsenden Datenmengen. Neben leistungsstarken Glasfasernetzen für die Datenübertragung benötigen wir sichere und mitwachsende Datacenter-Kapazitäten für die Datenaufbewahrung. Mit der Ansiedlung eines weiteren Rechenzentrums im Herzen Mitteldeutschlands leisten wir dazu einen wichtigen Beitrag“, erklärt envia TEL-Geschäftsführer Stephan Drescher.

Das neue Datacenter in Taucha ist zweigeschossig angelegt. Die Inbetriebnahme des ersten Bauabschnitts im Erdgeschoss mit 500 Quadratmetern Fläche ist im Juli 2020 geplant. Die Fläche kann je nach Nachfrage in drei weiteren Bauabschnitten auf insgesamt 2.000 Quadratmeter erweitert werden. Zusätzlich zum Rechenzentrum entsteht ein Bürogebäude mit rund 1.000 Quadratmetern Fläche. Es wird das sogenannte Network-Operation-Center (NOC), die zentrale Leitstelle der envia TEL zur Überwachung des Glasfasernetzes und der Rechenzentren, beherbergen.

Hohe Verfügbarkeits- und Sicherheitsstandards

Das neue Rechenzentrum der envia TEL wird über mehrere hochverfügbare Glasfaseranbindungen an das eigene Glasfasernetz und die Netze anderer Netzbetreiber angeschlossen. Die Stromversorgung erfolgt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien und wird über zwei Stromleitungen von dem in unmittelbarer Nähe liegenden Umspannwerk bezogen. Vier Notstromaggregate sorgen darüber hinaus für eine autarke Versorgung. Das neue Datacenter verfügt zudem über eine mehrfach ausgelegte Klimatisierung, einen umfassenden Brandschutz und eine 24-Stunden-Überwachung an 365 Tagen im Jahr. Damit erfüllt es die Vorgaben der Rechenzentrums-Norm DIN EN 50600 für eine hohe Verfügbarkeit und einen hohen Schutzbedarf. Auch der IT-Sicherheitsstandard ISO 27001 für die Informationssicherheit der Daten wird selbstverständlich eingehalten.

Das neue Datacenter in Taucha ist das siebte Rechenzentrum der envia TEL in Mitteldeutschland. Das Unternehmen betreibt weitere Rechenzentren an den Standorten Chemnitz, Kolkwitz bei Cottbus und Plauen.

Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, die sich für das neue Rechenzentrum in Taucha interessieren, finden hier weiterführende Informationen. Telefonische Auskünfte sind unter der Rufnummer +49 (0)800 0008407 erhältlich.

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