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09.03.2021

e-Learning statt Abendschule

Mit Beginn der Corona-Pandemie wurden Volkshochschulen und andere berufsbegleitende Einrichtungen vor neue Herausforderungen gestellt. Wie lassen sich Lehrinhalte effektiv und abwechslungsreich online vermitteln? Lesen Sie im folgenden Blogbeitrag einige Beispiele, welche Formen und Möglichkeiten zur Verfügung stehen und worauf Sie beim Online-Unterricht achten sollten.

Live Streaming

Die wohl einfachste Form des Lernens aus der Ferne ist das Live Streaming, die Echtzeitübertragung. Lehrer oder Dozenten laden über ein Programm, mit dem sie sich mit mehreren Personen zur gleichen Zeit online verbinden können, Teilnehmer per E-Mail zum Meeting ein, setzen sich vor die Kamera und starten den Unterricht. Bei Podcasts, einer zunehmend beliebten Form, bleibt die Kamera aus und man konzentriert sich auf das Hören. Die Teilnehmer können mit dem Administrator und auch untereinander kommunizieren. Interaktive Live Streams werden auch als Webcasts, digitale Events oder digitale Meetings bezeichnet. Von Webinaren ist die Rede, wenn es sich um eine reine Lehrveranstaltung handelt.

Die Volkshochschule Chemnitz zum Beispiel hat die Online-Reihe vhs.wissen live ins Leben gerufen. Sie bietet Vorträge renommierter Wissenschaftler und Experten zu aktuellen gesellschaftlichen Themen. Die Volkshochschule Leipzig nennt ihre Online-Angebote vhs daheeme; das Programm reicht von Yoga-Kursen über politische Weiterbildung, Sprachausbildung und Zeichenlehrgänge bis hin zu Literaturkursen.

Zahlreiche Unternehmen bieten Streaming-Programme an, über deren Server die Datenübertragung läuft. Bei der Auswahl der Anbieter sollte vor allem auf den Datenschutz geachtet werden, denn haben diese Kommunikationsprogramme Schwachstellen, können sie ganz schnell zum Einfallstor für Cyberkriminalität werden.

Tutorials

Neben dem Live Streaming bieten sich die eigene Website oder Video-Plattformen wie YouTube zur Veröffentlichung von Tutorials an. Das sind Gebrauchsanweisungen, die in einem Video präsentiert werden. Die kurzen Lehrfilme können direkte Handlungsanweisungen sein, Trickfilme, Präsentationen und vieles mehr. Tutorials lassen sich gut in den Unterricht integrieren, da sie jederzeit verfügbar sind und beliebig oft angesehen werden können.

Lernplattformen

Eine Lernplattform bzw. ein Learning Management System ist ein komplexes Content-Management-System, in dem verschiedene Lerninhalte bereitgestellt und über die Lernprozesse organisiert werden. Der Deutsche Volkshochschulverband (DVV) hat speziell für Volkshochschulen die vhs.cloud entwickelt. Sie bietet eine sichere und zentral betriebene digitale Lern- und Arbeitsumgebung für Kursteilnehmer, Kursleiter sowie für Mitarbeiter. Unter anderem nutzen die Volkshochschule Leipzig und die Volkshochschule Chemnitz diese Plattform, die über den Webbrowser abrufbar ist und auch als App zur Verfügung steht.

Videospiele

Spielend lernt es sich am besten. Das gilt nicht nur für Kinder. Game-Based Learning, also spielbasiertes Lernen, bietet sich für den Online-Unterricht an wie kaum eine andere Form der Wissensvermittlung. Gemeinsames spielerisches Agieren und Wettbewerb bringen Spaß. Die Auswahl an lernbasierten Spielen ist groß.

AR- und VR-Brillen

Die Augmented und die Virtual Reality, zu Deutsch die erweiterte und die virtuelle Realität, werden in der Industrie oder im Gesundheitssektor schon seit längerer Zeit zur Aus- und Weiterbildung eingesetzt. Für Volkshochschulen ist dies noch ein wenig Zukunftsmusik, aber keine Utopie. Insbesondere dann, wenn es um praktische und anschauliche Wissensvermittlung geht, erweist sich die künstliche Realität als ein guter Partner.

Schnelles und zuverlässiges Internet als Voraussetzung

Welche Mittel und Methoden Volkshochschulen auch nutzen, um den Betrieb auch in Corona-Zeiten aufrechtzuerhalten und ihren Kursteilnehmern weiter Wissen zu vermitteln – Voraussetzung für jeden Online-Kurs ist ein schnelles und zuverlässiges Internet. Wenn die Übertragungsqualität nicht ausreicht, führt dies ganz schnell zu Frust sowohl aufseiten der Veranstalter als auch der Teilnehmer. Ein Glasfaseranschluss von envia TEL, dessen Gigabit-Netz bereits 40 000 Firmen und Einrichtungen in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit Highspeed-Internet versorgt, stellt sicher, dass die Datenübertragung und damit das Miteinander-Lernen von jedem Standort aus reibungslos und sicher funktionieren.

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