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Breitbandausbau in Mitteldeutschland

Deutsche Glasfaser und envia TEL treiben Breitbandausbau in Mitteldeutschland voran

Erste Projekte in Landkreisen Leipzig und Nordsachsen vereinbart / mittelfristig bis zu 30.000 neue Glasfaseranschlüsse für Haushalte in der Region geplant

21.03.2019 Leipzig. Die Unternehmen Deutsche Glasfaser und envia TEL treiben den kupferfreien Ausbau des Glasfasernetzes in den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen gemeinsam voran. Auf Basis der vorhandenen envia TEL-Infrastruktur sieht Deutsche Glasfaser mittelfristig Potenzial für bis zu 30.000 Anschlüsse.

„Unser erstes Ausbauprojekt in Thallwitz haben wir bereits erfolgreich abgeschlossen. In Bad Düben, in Brandis und in Borsdorf läuft die Umsetzung auf Hochtouren“, sagt Deutsche Glasfaser CEO Uwe Nickl. In den Startlöchern steht zudem bereits Trebsen. Hier haben sich mehr als 40 Prozent der Haushalte für das Glasfasernetz entschieden – damit steht dem Ausbau der schnellsten digitalen Infrastruktur nichts mehr im Weg. „Insgesamt sprechen wir von rund 12.000 Anschlüssen. Durch die Zusammenarbeit mit envia TEL können wir unseren Kunden zuverlässige und schnelle Verbindungen anbieten, die es ihnen erlauben, auch sehr große Datenmengen zu verarbeiten“, so Nickl weiter.

Das Potenzial für den weiteren Ausbau ist groß: Mittelfristig könnten bis zu 18.000 weitere Hausanschlüsse bereitgestellt werden – in der Summe wären das rund 30.000 FTTH-Anschlüsse. FTTH steht für Fiber-To-The-Home, Glasfaser bis ins Haus. Im Januar 2019 hat die Nachfragebündelung in Großpösna begonnen. Sprechen sich auch dort mindestens 40 Prozent der Haushalte für das schnelle Glasfasernetz aus, ist dies das nächste gemeinsame Ausbauprojekt von Deutsche Glasfaser und envia TEL. Die Nachfragebündelung für Bennewitz läuft seit Ende Februar 2019, Böhlen folgt ab Mai 2019. Ab der zweiten Jahreshälfte 2019 könnten die Bürger in Kitzscher und Rackwitz über den Ausbau des Glasfasernetzes abstimmen. Weitere Standorte im Landkreis Leipzig für den Start der Nachfragebündelung ab 2020 sind bereits in den finalen Verhandlungen.

Für die in den Kommunen geplanten Glasfaseranschlüsse der Deutschen Glasfaser stellt envia TEL ihr regionales Glasfasernetz und das Datacenter Leipzig zur Verfügung. In Brandis ist das Gewerbegebiet Beucha-Brandis bereits durch envia TEL erschlossen worden. Den ansässigen Unternehmen und Gewerbetreibenden steht Highspeed-Internet zur Verfügung, das je nach Bedarf Übertragungsgeschwindigkeiten bis 10 Gigabit pro Sekunde ermöglicht. In Borsdorf, Großpösna, Kitzscher und Rackwitz ist die Anbindung der Gewerbestandorte im Jahr 2020 geplant. Hier rechnet der Telekommunikationsdienstleister mit einem Potential von rund 150 Unternehmen. In Bennewitz und Böhlen werden momentan mögliche Glasfaser-Ausbaugebiete für Geschäfts- und Gewerbekunden untersucht.



„Gemeinsam mit der Deutschen Glasfaser sichern wir Mitteldeutschland für das Zeitalter der Digitalisierung ab“, sagt Stephan Drescher, envia TEL Geschäftsführer. „Mit dem Glasfasernetz werden die Kommunen deutlich aufgewertet. Das Hochgeschwindigkeitsnetz macht die Gemeinden im ländlichen Raum für Haushalte und Unternehmen gleichermaßen attraktiv. Sie werden so zu gefragten Wohnorten und Wirtschaftsstandorten und ziehen hier locker an vielen Großstädten vorbei. Ob es um das Herunterladen und Ansehen von Filmen im Internet oder Videokonferenzen zwischen verschiedenen Unternehmensstandorten geht – den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt.“

Auch Maritha Dittmer, Geschäftsführerin der KBE Kommunale Beteiligungsgesellschaft mbH an der envia, freut sich über die Fortschritte beim Glasfaserausbau in der Region. Die KBE vertritt die Interessen von zahlreichen Städten und Gemeinden in Mitteldeutschland, die Anteile an der envia TEL-Muttergesellschaft enviaM halten. Zu ihnen gehören auch viele Kommunen in den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen. „Wir begrüßen die Zusammenarbeit von envia TEL und der Deutschen Glasfaser sehr. Sie erfüllt die berechtigten Forderungen der an enviaM beteiligten Städte und Gemeinden an das Unternehmen, den Glasfaserausbau als wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Infrastruktur vor Ort so schnell wie möglich voranzubringen.“

Zu den kommunalen enviaM-Anteilseignern, die über die KBE vertreten werden, gehört auch Brandis. Bürgermeister Arno Jesse ist begeistert über das Engagement der envia TEL und der Deutschen Glasfaser in seiner Kommune: „Versprechen gibt es beim Breitbandausbau viele. Die beiden Unternehmen halten ihre Versprechen und setzen es zum Wohle unserer Bürger und Gewerbetreibenden um. Das Glasfasernetz ist für uns ein klarer Standortvorteil, der Haushalte und Unternehmen bindet und anzieht. Bei der Information und Kommunikation sind wir im Landkreis ab sofort spitze.“

Beitragsbild: v.l.: Arno Jesse (Bürgermeister der Stadt Brandis), Stephan Drescher (Geschäftsführer envia TEL), Maritha Dittmer (Geschäftsführerin der KBE Kommunale Beteiligungsgesellschaft mbH an der envia), Uwe Nickl CEO Deutsche Glasfaser)

Bildnachweis: Christian Kortüm

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